BEN IS BACK

Julia Roberts spielt in diesem Film von Peter Hedges eine Mutter, die sich eigentlich freuen müsste, dass ihr 19-jähriger Sohn Ben die Familie zu Weihnachten besucht. Doch Ben ist drogensüchtig, hat früher sogar gedealt und die Mutter viel zu oft enttäuscht. Und ausgerechnet an Heiligabend holt ihn seine Vergangenheit ein. Anspruchvoller Film, der als leises Drama über eine angespannte Mutter-Sohn-Beziehung beginnt, um dann eine etwas forcierte Thriller-Wendung zu nehmen. Im Mittelpunkt dabei die erschreckende Erkenntnis, dass Jugendliche in den USA viel zu leicht in die Drogenabhängigkeit rutschen. In den beiden Hauptrollen bravourös gespielt.

 

Ben ist zurück – Warnung oder Versprechen? So ganz wird das aus den ersten Szenen nicht deutlich. Holly Burns (Julia Roberts) ist jedenfalls hin- und hergerissen, als sie mit ihren drei Kindern die Auffahrt hochfährt und ihr 19-jähriger Sohn Ben, dargestellt von Lucas Hedges („Manchester by the Sea“), vor dem Haus bereits auf sie wartet. Es ist Heiligabend, und eigentlich sollte Ben herzlich willkommen sein. Doch seine Schwester Ivy (Kathryn Newton) reagiert frostig, Stiefvater Neal (Courtney B. Vance) nicht minder. Und dann erfährt der Zuschauer allmählich, warum: Ben ist zurzeit in der Reha. Er ist drogensüchtig, hat früher sogar gedealt. Zu oft hat er seine Mutter, die ganze Familie, enttäuscht. Darum ist Holly ebenso hocherfreut wie zutiefst erschrocken. Sie will an das Gute in ihrem Sohn glauben. Das hält sie aber nicht davon ab, erst einmal alle Rezepte, Tabletten und sogar den Schmuck vor ihm zu verstecken. Und dann passiert’s: Der Hund der Burns’ wird entführt. Wer wohl dahinter steckt? Bens Vergangenheit hat ihn eingeholt, zu viele Menschen im Ort haben mit dem ehemaligen Dealer noch eine Rechnung offen. Und so begeben sich Mutter und Sohn auf eine Reise durch die Nacht, auf der Suche nach dem Hund.

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AB - JAHREN / 103 MINUTEN

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